Endlich wieder gemeinsam singen: Konzert der Chorgemeinschaft Massenhausen – Giggenhausen
Patroziniums-Konzert der Chorgemeinschaft Massenhausen–Giggenhausen
Nach den Einschränkungen durch die lange Corona-Pause fand anlässlich des Patroziniums der Pfarrkirche Massenhausen am 3. Juli ein Konzert statt, das gemeinsam mit einem Streichensemble und Instrumentalsolisten gestaltet wurde und endlich alle Chormitglieder wieder vereinte.
Die Chorgemeinschaft war allerdings während der Pandemiepause nicht untätig gewesen. Mit ihrem Leiter Maximilian Nockmann übten die Chormitglieder in kleinen Ensembles. Durch die intensive Probenarbeit konnten sie ihren Standard nicht nur aufrechterhalten, sondern sogar noch verbessern.
Wie gut der Chor derzeit ist, zeigte sich an diesem Abend. Konzentriert und punktgenau bei den Einsätzen brachten die Sängerinnen und Sänger die verschiedenen Stücke zu Gehör, darunter sehr stimmungsvoll das „Ave verum corpus“ von W.A. Mozart und der Choral „Jesus bleibet meine Freude“ von Johann Sebastian Bach, außerdem zwei Versionen des „Salve Regina“, eine von Johann Valentin Rathgeber und die zweite von Karl Kempter.
Begonnen hat dieses kleine, aber feine Konzert mit einem Prelude von Marc-Antoine Charpentier. Falls jemand diese Melodie vertraut vorkam, brauchte dies nicht zu verwundern, sind doch Teile aus diesem Stück als Eurovisions-Melodie bekannt geworden.
Die Sonate in G-Dur von G.F. Händel spielten Franziska Pflügler (Querflöte), Martin Matos-Mendoza (Cello) und Simon Müller (Spinett). Letzterer glänzte zudem als Solist an der Orgel mit der Sonate F-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach.
Chor- und Instrumentalstücke wechselten sich ab. Zwischen den einzelnen Abschnitten des Konzerts las Pfarrer Artur Wagner geistliche Impulse, die, auch wenn sie sich nicht „so besonders fromm anhörten“, wie er sagte, doch viel damit zu tun hatten, wie der Umgang der Menschen miteinander und mit sich selbst gelingen kann.
Das Publikum war sehr angetan von diesem gelungenen Konzertabend und belohnte die Künstler mit ausdauerndem Beifall.
Für Sie berichtete Maria Schultz.